Oberschwabenklinik
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Nebenschilddrüsen (Parathyreoidae)

Die Nebenschilddrüsen sind nur wenige Millimeter groß und liegen (die meisten Menschen haben vier Nebenschilddrüsen) und liegen meist am Hinterrand der Schilddrüse. Mit der Schilddrüse haben sie aber eigentlich gar nichts zu tun. Sie regulieren mit ihrem Hormon Parathormon den Kalziumstoffwechsel. Sie sorgen dafür, dass der Körper stets und ganz konstant normale Calciumspiegel im Blut hat und in den Knochen einbauen kann.

  • Hyperparathyreoidismus = erhöhte Parathormonspiegel
  • Hypoparathyreoidismus = zu niedrige Parathormonspiegel, Unterfunktion der Nebenschilddrüsen
  • Hyperkalzämie = erhöhte Kalziumspiegel im Blut
  • Hypokalzämie = erniedrigte Kalziumspiegel im Blut

Störungen der Nebenschildrüsenfunktion können u.a. zu Störungen des Knochenstoffwechsels, Nierensteinen und Muskelkrämpfen führen aber auch die Folge von Nieren- oder Darmerkrankungen sein. Wenn die Kalziumspiegel im Blut nicht normal sind, muss meist die Funktion der Nebenschilddrüsen mituntersucht werden.

Vergrößerte Nebenschilddrüsen, die zuviel Parathormon produzieren (primärer Hyperparathyreoidismus) und damit erhöhte Kalziumwerte im Blut verursachen, müssen gesucht (Sonographie), gefunden und in aller Regel operativ entfernt werden. Dies sollte in einer diesbezüglich erfahrenen Chirurgie erfolgen, in der wie hier im Krankenhaus Wangen auch während des Eingriffes direkt das Parathormon gemessen wird.